DIAKRISIS - Das aktuelle Heft
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Auszug Artikel 4
von Rolf Scheffbuch

Prälat i.R. Rolf Scheffbuch
Im Glauben der Christen geht es um Inhalte. Nicht selten lässt man diese Inhalte in einem geradezu gnostischen Rausch religiöser Gefühle verachtungsvoll als scheinbar wertlosen Ballast über Bord gehen. Die Missachtung geht so weit, dass Peter Martin (Pseudonym) vom „Trinitätsmodell“ behaupten kann, dass es „im 4. Jahrhundert n. Chr. in der jungen Kirche entstanden ist“ (evangelikale missiologie 2009/4). Dabei wird doch schon im Neuen Testament die Einheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist bezeugt. Diesem in der Bibel bezeugten Geheimnis wollten doch schon seit der apostolischen Zeit verantwortliche Zeugen entsprechen, wenn sie den Christenglauben – ihn gegenüber Judentum und hellenistischer Philosophie verteidigend – in Lehraussagen gefasst haben. Nicht als „theologische Spitzfindigkeiten“, sondern um das Zentrum des Erlösungshandelns Gottes deutlich zu machen und um das Erlösungshandeln gegen Entstellungen, Verflachungen und Verpanschungen zu schützen. Das ist erst recht heute „dran“...
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